Austausch und Vernetzung beim PASCH-Alumni-Treffen in München

Die Teilnehmenden des PASCH-Alumni-Treffens auf dem Münchner Odeonsplatz | © Cordula Flegel

Der Münchner Tagungsort „Haus International“ passte wie die Faust aufs Auge: 29 PASCH-Alumni aus 20  Ländern weltweit mit mehr als 15 verschiedenen Muttersprachen waren beim regionalen PASCH-Alumni-Treffen in München zusammengekommen. Sie alle eint die PASCH-Initiative, über die sie ihren Weg nach Deutschland gefunden haben. Um den Netzwerkgedanken auch in Deutschland weiterzutragen, organisierte die Zentrale des Goethe-Instituts ein regionales Alumni-Treffen in München, zu dem PASCH-Absolventinnen und -Absolventen eingeladen wurden, die derzeit im süddeutschen Raum studieren oder arbeiten. Ein entsprechendes Treffen für die „norddeutschen“ PASCH-Alumni wird Ende Oktober, organisiert von der ZfA, in Berlin stattfinden. 

So unterschiedlich die Herkunft und Bildungsbiografien der Alumni – von Freiwilligendienst, über Studium und Studienkolleg hin zu Au-pair –doch sind, war eines schnell klar: Die Alumni fühlen sich auch in Deutschland und über den Schulabschluss hinaus mit dem PASCH-Netzwerk verbunden und wünschen sich weiterhin gemeinsame Projekte, Austausch und Vernetzung. In einer Talentebörse bündelten sie Interessen und Fähigkeiten, woraus sich bereits erste Projektideen, wie z.B. die Gründung eines Debattierklubs oder einer Musikgruppe, ergaben. Im Rahmen eines World Cafés am nächsten Tag konnten diese Ideen aufgegriffen und konkret überlegt werden, wie die PASCH-Alumni-Arbeit  weiter ausgebaut werden kann. Der Gedanke, dass hier vieles von den Alumni selbst ausgehen und umgesetzt werden kann, verbreitete sich schnell, sodass sich am Ende des Alumni-Treffens bereits die ersten regionalen Gruppen auf WhatsApp gegründet hatten. Innerhalb dieser Gruppen sollen in Zukunft auch regionale Alumni-Sprecher für jedes Bundesland gewählt werden.

 

 

Im World-Café entwickelten die Alumni ihre eigenen Ideen für die PASCH-Alumni-Arbeit | © Cordula Flegel
Per Fahrrad erkundeten die PASCH-Alumni München. | © Cordula Flegel

Neben dem Austausch untereinander erfuhren die PASCH-Alumni darüber hinaus in zwei Workshops mehr über die Themen Mentoring und Peer-Coaching. Im Mentoring-Workshop ließen sich die Teilnehmenden zu Mentorinnen und Mentoren für das PASCH-Mentoring-Programm ausbilden. Das Mentoring-Programm unterstützt PASCH-Alumni bei ihrem Studienstart in Deutschland.
Und auch München sollte in diesen zweieinhalb Tagen natürlich nicht unentdeckt bleiben: Bei der Stadttour per Rad und zu Fuß erfuhren selbst die in München wohnenden Alumni noch Unbekanntes über die bayrische Landeshauptstadt.
Das regionale PASCH-Alumni-Treffen in München war ein voller Erfolg, einige PASCH-Alumni, die noch nicht allzu lange vor Ort sind, sprachen gar davon, dass es die „schönste Zeit“ war, seit sie in Deutschland leben.

 

Autorin: Wiebke Lehnert, Fachvolontärin, Bereich 42 Sprache und Bildungspolitik, Zentrale des Goethe-Instituts (26.06.2019)