Name: Munkhzaya Munkhbaatar

Geburtsjahr: 2001

Heimatort/-land: Ulaanbaatar, Mongolei

Ehemalige Schule: Goethe Schule Ulaanbaatar

Abschlussjahrgang: 2018

Deutschlandaufenthalt: in Berlin seit September 2018



1. Ein deutsches Wort/eine deutsche Redewendung/ein deutsches Zitat, das mich beschreibt:

Ich denke, dass das Wort „Freigeist“ mich am besten beschreibt, da ich immer unbegrenzt und groß zu denken versuche. 

 

 

2. Das Wort, die Wortgruppe, das ich am häufigsten in Deutsch verwende:

Ich stelle immer die Frage „Warum?“, weil ich so ein neugieriges Mädchen bin. Und ich glaube auch, dass alles aus einem Grund passiert und interessiere mich dafür sehr. So verwende ich die Wörter „Warum?“ und „Wieso?“ am häufigsten.

 

 

3. Ein Gefühl, ein Wort oder ein Bild, das ich mit Deutschland/Deutsch verbinde:

Am zweiten Tag in Berlin wartete ich 30 Minuten auf die S-Bahn und bemerkte dann, dass ich am falschen Bahnhof wartete. In den ersten Tagen in Berlin war ich gleichzeitig so nervös und glücklich. Alles war so neu für mich. Neues Zuhause, neue Schule, neue Freunde usw. Daher verbinde ich das Gefühl eines Neubeginns mit Deutschland.
 

Tag der deutschen Einheit, Berlin
© privat/Munkhzaya Munkhbaatar

4. PASCH/Meine ehemalige PASCH-Schule bedeutet für mich:

Meine Kindheit, wundervolle 11 Jahre meines Lebens, verbinde ich mit meiner ehemaligen PASCH-Schule. Sie bot mir so viele Gelegenheiten zu lernen, mich zu entwickeln, neue Leute kennenzulernen und vor allem meine Ziele zu erreichen. Fachliche und menschliche Vorbereitungen, die sich durch meine Schule ergaben, spielten eine große Rolle bei meinem Studium in Deutschland. Deswegen schätze ich jeden Moment, den ich dort verbracht habe.

 

 

5. Als ich noch PASCH-Schüler/Schülerin war, wollte ich nach der Schule...

... Tourismusmanagement studieren. Also ich möchte selber gerne reisen und interessiere mich für diese Branche. Deshalb habe ich mich auch dafür entschieden.

 

 

6. Seitdem ich die Schule beendet habe und PASCH-Alumna/-Alumnus bin, ...

Nach meinem Schulabschluss habe ich den Sommer wegen der Bewerbung zum Studienkolleg sehr beschäftigt verbracht. Im letzten September bin ich nach Berlin gekommen und habe mein Studium am Studienkolleg der FU Berlin angefangen.  

 

 

7. Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil...

Heutzutage ist nichts so wichtig wie eine hervorragende Ausbildung. Für ein Entwicklungsland wie die Mongolei sind hoch ausgebildete Arbeitskräfte notwendig. Deswegen fand ich es wichtig, mein Studium in einem hoch entwickelten Industrieland zu absolvieren. Zuerst hatte ich Angst, da ich noch minderjährig bin und die hohen Voraussetzungen der deutschen Universitäten haben mich ziemlich beunruhigt. Aber mit der Unterstützung von meiner Familie, meinen Freunden und meiner Schule motivierte ich mich für diesen Weg, um in Deutschland zu studieren.

 

 

8. Ich bin besonders stolz auf mich, weil...

Es gab viele Schwierigkeiten auf meinem bisherigen Weg. Zahlreiche Misserfolge; die Wettbewerbe, die ich verloren habe und die Aufgaben, die ich nicht geschafft habe. Aber trotzdem habe ich mich nicht aufgegeben und habe mein größtes Ziel, ein DAAD-Stipendium zu erhalten, erreicht. Deswegen bin ich stolz auf mich.

 

 

Erhalt der DAAD-Stipendienurkunde, Deutsche Botschaft in Ulaanbaatar
© privat/Munkhzaya Munkhbaatar

9. Mein derzeitiger Alltag ist...

Ich stehe früh auf und fange meinen Tag mit einer Tasse Kaffee an. Es dauert fast eine Stunde von meinem Zuhause zum Studienkolleg. Ich habe meistens drei Blöcke Unterricht bis 13 Uhr. Danach komme ich direkt nach Hause. Nachtmittags verbringe ich die Zeit für mich; z.B. um mein Deutsch zu verbessern, schaue ich jeden Tag einen deutschen Film oder einen Film auf Deutsch. Und ich bin mindestens eine halbe oder eine volle Stunde im Fitnessraum und koche danach leckeres Essen. So ähnlich laufen meine Tage hier ab. Seit ich in Deutschland bin, ist mein Leben aufgrund der Pünktlichkeit der Deutschen richtig ordentlich geworden. Nun plane ich immer am Sonntag die ganze Woche und das hilft mir, ordentlicher zu sein.

 

 

10. Mein Engagement als PASCH-Alumna/-Alumnus:

Das erste PASCH-Alumni-Treffen in der Mongolei hat im letzten Oktober stattgefunden. Aber wegen meines Studiums habe ich die Chance teilzunehmen verpasst. Sonst habe ich mich leider noch nicht im PASCH-Alumni-Netzwerk engagiert. Ich sehe PASCH-Alumni-Treffen aber als eine große Möglichkeit, um Leute aus verschiedenen Ländern kennenzulernen und Erfahrungen miteinander auszutauschen. Ich würde gerne mitwirken, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.

 

 

11. Nach meinem Schulabschluss bin ich PASCH-Alumni aus der ganzen Welt begegnet...

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12. Von der Zukunft erwarte ich...

Zuerst möchte ich natürlich mein Studium in Deutschland erfolgreich absolvieren. Und während meines Studiums hoffe ich, dass ich sehr viele Möglichkeiten, mit neuen Leuten kennenzulernen und viele neue Erfahrungen zu sammeln, bekomme. Am wichtigsten will ich mit meiner Ausbildung zu der Entwicklung meines Heimatlands beitragen.

 

 

DAAD Orientierungsseminar 2018, Auswärtiges Amt
© privat/Munkhzaya Munkhbaatar

13. Mein Rat/Tipp an andere PASCH-Schüler/-Schülerinnen oder -Alumni ist:

Gib deine Hoffnung niemals auf. Sei mutig und kämpfe für deine Träume.
„Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren.“ - Winston Churchill