Arbeiten / Karriere

Sie möchten den Weg ins Berufsleben wagen und sind auf der Suche nach Tipps für die ersten Schritte auf der Karriereleiter?

Hier erhalten Sie eine Übersicht über verschiedene berufliche Qualifikationen, Möglichkeiten des Berufseinstiegs und Karrierestationen sowie Informationen und Ratschläge rund um die Themen Bewerbung, Selbstständigkeit und Start-up.

Ausbildung, Praktikum, Traineeprogramm, Volontariat

Was kann man vor, während, nach oder auch statt einem Studium machen? Was ist der Unterschied zwischen einem freiwilligen und einem Pflichtpraktikum? Und was macht eigentlich ein Trainee?

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über mögliche Karrierestationen in Deutschland. Es gibt vielfältige Arten von beruflichen Qualifikationen und unterschiedliche Möglichkeiten des Berufseinstiegs – ergänzend, parallel oder alternativ zu einer akademischen Laufbahn. Finden Sie heraus, welcher Weg zu Ihnen passt. 


Ausbildung

Mit einer Ausbildung wird man gezielt auf die Ausübung eines bestimmten Berufs vorbereitet. Eine Berufsausbildung kann anstelle oder vor der Aufnahme eines Studiums absolviert werden.

Derzeit gibt es in Deutschland 324 anerkannte Ausbildungsberufe in ganz verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern.
Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht (bibb): Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe

Schulische Ausbildung

Schulische Ausbildung

In einer schulischen Ausbildung lernt man den zukünftigen Beruf zunächst aus der Theorie kennen. In der Regel verbringt man fünf Tage in der Woche an einer Berufsschule. Die Unterrichtsinhalte sind speziell auf das gewählte Berufsfeld abgestimmt. Es ist üblich, während der Ausbildungszeit auch Praktika in Betrieben zu machen.

Die Ausbildungsdauer liegt bei 1 bis 3,5 Jahren und unterscheidet sich vor allem je nach Ausbildungsberuf.

An staatlichen Berufsfachschulen oder Berufskollegs fallen normalerweise keine Unterrichtsgebühren an und man bezieht auch meist kein Gehalt.

Duale/Betriebliche Ausbildung

Duale/Betriebliche Ausbildung

Eine duale Berufsausbildung ist sehr praxisnah, da sie hauptsächlich in einem Ausbildungsbetrieb absolviert wird. Dort arbeitet man an drei bis vier Tagen in der Woche aktiv mit und erlernt so direkt alle praktischen Fähigkeiten für den jeweiligen Beruf. Durch den Besuch einer Berufsschule an ein bis zwei Tagen pro Woche wird ergänzend dazu theoretisches Wissen zu dem gewählten Beruf und Tätigkeitsfeld vermittelt.

Die Ausbildungsdauer beträgt zwischen 2 und 3,5 Jahre. Die individuelle Dauer hängt unter anderem von dem Ausbildungsfach und dem eigenen Schulabschluss ab.

Während der Ausbildungszeit erhält man monatlich eine vertraglich festgelegte Ausbildungsvergütung, deren Höhe je nach Ausbildungsberuf und -betrieb variiert.


Praktikum

Durch ein Praktikum erhält man umfassende Einblicke in ein Berufsfeld sowie in die Arbeitsabläufe in einem Unternehmen oder einer Organisation. Auf diese Weise kann man bestimmte Tätigkeiten näher kennenlernen und ausprobieren, um herauszufinden, ob sie zu den eigenen Interessen und Vorstellungen passen. Zudem sammelt man so bereits wertvolle praktische Erfahrungen, bevor man einen festen Job antritt.

Pflichtpraktikum

Pflichtpraktikum

Bei einem Pflichtpraktikum handelt es sich um einen vorgeschriebenen Bestandteil einer (Hoch-)Schulbildung. Es dient dazu, die im Studium oder in der Ausbildung erlernten theoretischen Grundlagen in der Praxis anzuwenden und dadurch die erworbenen fachlichen Kenntnisse zu vertiefen und zu erweitern.

Von Seiten der jeweiligen Bildungseinrichtung gibt es meistens bestimmte Vorgaben für Pflichtpraktika. Sie beziehen sich zum Beispiel auf die Dauer und die Inhalte der Praktikumstätigkeit. Diese Rahmenbedingungen sind einzuhalten, damit das Praktikum anerkannt wird.

Für Pflichtpraktikanten besteht kein rechtlicher Anspruch auf eine Vergütung. Mit dem Arbeitgeber kann aber im Praktikumsvertrag eine Bezahlung vereinbart werden.

Freiwilliges Praktikum

Freiwilliges Praktikum

Ein freiwilliges Praktikum kann aus Eigeninitiative absolviert werden. Das bietet sich zum Beispiel in der Übergangszeit zwischen Schule und Studium/Ausbildung, nach dem Abschluss des Studiums/der Ausbildung während der Jobsuche, oder auch in Ferienzeiten an.

Gemäß dem deutschen Arbeitsrecht haben freiwillige Praktikanten ein Recht auf Vergütung. Die genauen Regelungen dazu sowie die weiteren Rahmenbedingungen des Praktikums sind jedoch individuell mit dem jeweiligen Unternehmen abzusprechen.


Traineeprogramm

Ein Traineeprogramm (auch: Traineeship) ermöglicht Hochschulabsolventinnen und -absolventen einen systematischen und aussichtsreichen Berufseinstieg. Dabei geht es um die methodische und zielgerichtete Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten für bestimmte Tätigkeiten und damit die effektive Förderung von zukünftigen Fach- und Führungskräften. So wird ein solider Ausgangspunkt für die persönliche Karriere geschaffen. Die Übernahmechancen im Anschluss an ein Traineeprogramm sind zumeist sehr gut.

Traineeprogramm

Im Unterschied zu einem Praktikum lernt man als Trainee ein Unternehmen ausführlicher kennen, wird intensiver auf die künftige Übernahme von Aufgaben vorbereitet und trägt mehr Verantwortung.

Während eines Traineeprogramms durchläuft man mehrere Abteilungen, um verschiedene Unternehmensbereiche kennenzulernen. Dabei kann auch ein fachlicher Schwerpunkt gesetzt werden, sodass Trainees als Spezialisten auf einem bestimmten Gebiet ausgebildet werden.

Die Laufzeit eines Traineeprogramms beträgt im Regelfall zwischen 12 und 24 Monate. Das Durchschnittsgehalt von Trainees ist in etwa vergleichbar mit dem Einstiegsgehalt von Absolventen mit Bachelorabschluss. Die genaue Höhe ist vor allem abhängig von der Branche, der Größe und dem Standort des Unternehmens.


Volontariat

Das Volontariat ist eine spezifische Form der Vorbereitung auf bestimmte Berufe, hauptsächlich in der Medienbranche und teilweise im Kulturbereich. Es ist ein oft gewählter Weg des Berufseinstiegs für Tätigkeiten in den Bereichen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit.

Volontariat

In der Regel wird man im Laufe der Ausbildung in verschiedenen Abteilungen beziehungsweise Ressorts eingesetzt und ist aktiv an den Aufgaben und Abläufen des Betriebs beteiligt. Neben dem Erwerb von praktischen redaktionellen Fähigkeiten und der Teilnahme an fachspezifischen Seminaren, bietet ein Volontariat eine gute Gelegenheit, Branchenkontakte zu knüpfen.

Die Mindestvoraussetzung für ein Volontariat ist das Abitur, üblicherweise haben Volontäre jedoch bereits eine Ausbildung oder ein (geisteswissenschaftliches) Studium abgeschlossen.

Ein Volontariat dauert regulär 12 bis 24 Monate. Eine Vergütung ist grundsätzlich vorgesehen, aber nicht gesetzlich festgelegt. Die Höhe des Lohns variiert daher je nach Unternehmen.


Karriere, Start-up & Crowdfunding, Bewerbung

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Hier finden Sie interessante Beiträge zu den Themen Bewerbung, Selbstständigkeit und Start-up sowie alle Informationen und Inhalte zur virtuellen Karrieremesse für PASCH-Alumni im Jubiläumsjahr der PASCH-Initiative 2018.  


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